Shure FAQ

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Welches ist das beste Mikrofon für mich?

ANTWORT: Diese Frage wird den Shure-Ingenieuren weltweit wohl am häufigsten gestellt – doch es gibt keine allgemeingültige Antwort. Es gibt natürlich Standart-Empfehlungen für die unterschiedlichen Einsatzbereiche, aber ein großes Entscheidungskriterium ist auch der persönliche Geschmack.

Wir können dir aber Tipps geben wie du ein passende Mikrofon für dich findest:

1.) Erste Hilfe bekommst du in unserem Video: Wie findest du das richtige Mikrofon?

2.) Das nötige Grundlagen-Wissen um eine gute Wahl zu treffen findest du auch auf unserer Grundlagen-Seite: Wie finde ich das richtige Mikrofon?

3.) Unsere Empfehlungen: Je nach de Anwendung, für die du ein Mikrofon einsetzen möchtest können wir dir darüber hinaus verschiedene Empfehlungen geben:

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FRAGE: Wie kann ich mein Mikrofon an eine Rechner-Soundkarte anschließen?

ANTWORT: Die schnellste und einfachste Möglichkeit ein XLR-Mikro an einen PC oder Mac anzuschließen ist sicherlich eine externe Soundkarte - wie z.B. das X2u.

Durch die gute Rechnerleistung und die recht erschwingliche Recording-Software produzieren Musiker immer häufiger ihre eigenen CDs. Häufig stellt sich jedoch die Frage, wie professionelle Mikrofone an die Rechner-Soundkarte angeschlossen werden können.

Aktuelle Mainboards haben zwar immer eine Soundkarte mit „Mikrofon-Eingang“ onboard; die Verstärkung dieses Eingangs ist allerdings in den meisten Fällen zu gering, um vernünftige Klangergebnisse zu erzielen (das Signal ist zu stark „verrauscht“). Die beste Lösung ist, gleich beim Kauf der Sound-Karte auf einen hochwertigen Mikrofon-Eingang zu achten. Im Handel werden viele professionelle Soundkarten mit hochwertigem Mikrofon-Eingang angeboten.

Ob eine interne PCI-Karte mit Break-out-Box/Kabelpeitsche oder externe Soundkarten über USB/Firewire (z. B. der X2u) besser geeignet sind, hängt meist von den Ressourcen des jeweiligen Rechners ab. Wichtig ist, dass Kondensator-Mikrofone Phantomspannung benötigen. Soll also ein Kondensator-Mikrofon verwendet werden, muss der Mikrofon-Eingang über Phantomspannung verfügen.

Ausnahme: eine kleine Auswahl an Kondensator-Mikrofonen kann mit einer Batterie betrieben werden und benötigen keine Phantom-Spannung, z.B. Shure’s PG81 und SM94. Ist allerdings schon eine Soundkarte ohne (hochwertigen) Mikrofon-Eingang vorhanden, bietet sich ein Mikrofon-Vorverstärker an, der den geringen Mikrofonpegel auf Line-Pegel verstärkt. Dieser wird dann in den Line-Eingang der Soundkarte gegeben. Mit dieser Lösung kann auch mal eine Onboard-Soundkarte verwendet werden.

Allerdings kann damit kaum eine professionelle Klangqualität erreicht werden, und durch die meist mangelhafte Qualität des Treibers wird die Latenz (Verzögerung) meist enorm erhöht. Fazit: Um vernünftige Ergebnisse zu erzielen wird man nicht um eine gute Soundkarte (extern oder intern) herumkommen. Ob ein zusätzlicher Mikrofonvorverstäker Sinn macht, hängt von der Qualität bzw. der Features des Mikrofon-Eingangs ab.

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FRAGE: Was ist der Unterschied zwischen dem SM58 und dem Beta 58A?

ANTWORT: Sowohl die SM wie auch die Beta Mikrofonserie zeichnen sich durch extreme Robustheit und hervorragende Klangqualität aus. Die Mikrofone aus der Beta Serie sind generell hochwertiger als das jeweilige SM-Pendant. Die Beta-Mikrofone sind im Allgemeinen (bis auf wenige Ausnahmen) mit einer Supernierencharakteristik ausgestattet wohingegen die SM Mikrofone Nierencharakteristik aufweisen. Darüber hinaus sind Korb und Handgriff der Beta-Serie noch robuster und halten damit dem rauen Bühnenalltag problemloser stand.

SM58 und Beta 58A sind beide dynamische Gesangsmikrofone. Der Unterschied liegt neben der Richtcharakteristik im höheren Ausgangspegel des Beta 58A, und den geringeren Griffgeräuschen. Klanglich weist das Beta 58A einen tieferen Frequenzbereich auf, und die Höhen sind detaillierter und klarer.

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FRAGE: In meinem ULX Sender steht „Error 0“ (E0 00). Was hat das zu bedeuten?

ANTWORT: Das E steht nicht für Error sondern für „extendes frequencies“. Der Sender befindet sich dann in der so genannten Masterlist, in der die Trägerfrequenz in 25 kHz Schritten eingestellt werden kann.

Um diesen Modus zu verlassen und in den gewohnten Gruppe/Kanal Modus zu gelangen den SET Button für etwa 10 Sekunden gedrückt halten. (Gleiches führt wieder zurück in die Master List.)

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FRAGE: Wie ist die Pinbelegung des TA4F Steckers bei drahtlosen Mikrofonen bzw. auch der Audio-Eingang an den Taschensendern?

ANTWORT: Alle drahtlosen Mikrofone und auch alle Taschensender haben die gleiche Pinbelegung:

  • Pin 1: Masse
  • Pin 2: BIAS Spannung (5 V)
  • Pin 3: Audio-Signal
  • Pin 4: Audio-Eingang mit andrerer Impedanz

Damit kann jedes drahtlose Mikrofon an jeden Shure Taschensender angeschlossen werden.

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FRAGE: Was steckt hinter den Gruppen und Kanälen bei den Shure Funksystemen?

ANTWORT: Über Gruppe/Kanal wird die Trägerfrequenz einprogrammiert. Alle Kanäle innerhalb einer Gruppe bilden kompatible Frequenzen. Diese können also simultan betrieben werden.

Es wird also empfohlen die Kanäle innerhalb einer Gruppe zu verwenden. Unterschiedliche Gruppen sind für unterschiedliche Nutzer (Musiker, PA Rentals, feste Installationen, usw.) bzw. auch unterschiedliche Länder gedacht.

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FRAGE: Kann ich die SM58 Kapsel eines alten Senders auf einen neuen Sender montieren?

ANTWORT: Ja. Die Schnittstelle zwischen drahtloser Mikrofonkapsel und Handsender ist bei allen Shure Funksystemen identisch. Sowohl aktuelle wie auch bei eingestellten System.

Das bedeutet, dass jede beliebige Mikrofonkapsel auf jeden beliebigen Handsender montiert werden kann.

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FRAGE: Kann ich den Sender bzw. Empfänger aus verschieden Shure Funk-Systemen zusammen betreiben?

ANTWORT: Nein. Generell funktioniert dies nicht. Es muss immer der Sender zu dem Empfänger aus der gleichen Serie genutzt werden. Die verschiedenen Funk-Systeme beruhen auf unterschiedlichen HF- wie auch Audio-Schaltungen. Auch wenn die gleiche Trägerfrequenz eingestellt wird ist mit klanglichen Einbußen (Kompression, starkes Rauschen …) zu rechnen.

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FRAGE: Meine Ohrhörer sind defekt. Habe ich Garantie, da sie weniger als zwei Jahre alt sind?

ANTWORT: Infos zur Garantie findest du auf unserer Garantie-Seite. Bei Fragen wende dich an info@shure.at oder 0662/437 701-0

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FRAGE: Wie platziere ich meine abgesetzten Antennen des Empfängers am besten?

ANTWORT: Es gibt einige wenige Faustregeln für die Aufstellung von Antennen. Als erstes sollte auf direkte Sichtverbindungen zwischen Sende- bzw. Empfangsantennen geachtet werden. Insbesondere UHF-Wellen beugen sich kaum um Hindernisse. Wenn die Empfänger beispielsweise am FOH-Pult stehen, so sollten die Antennen über Kopfhöhe gebracht werden, damit das Publikum das HF-Signal nicht abschatten.

Als zweiter Schritt sollten die Antennen parallel aufgestellt werden. So ist es z.B. nicht zu empfehlen, die Sendeantennen von In-EarMonitoring Systemen oben in der Traverse zu befestigen, wenn der Empfänger auf Hüfthöhe getragen wird.

Darüber hinaus sollte auch auf den Verlust im HF-Kabel geachtet werden. Wird der Verlust zu hoch (über 3 dB), sollte ein HF-Booster verwendet werden. Dabei ist wichtig, dass die Verstärkung maximal die Kabelverluste aufholt. Mit einer höheren Verstärkung kann generell die Reichweite nicht erhöht werden.

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FRAGE: Welches der beiden Mikrofone SM58 und Beta 58 ist weniger rückkopplungsempfindlich? Ich höre immer wieder unterschiedliche Aussagen darüber.

ANTWORT: Leider ist es nicht möglich zu sagen, ob das SM58 oder das Beta 58 mehr bzw. weniger rückkopplungsempfindlich ist. Theoretisch ist ein Mikrofon mit Supernierencharakteristik (Beta 58) einem Mikrofon mit Nierencharakteristik (SM58) in Bezug auf Rückkopplungsfestigkeit überlegen. Rückkopplungen sind allerdings von sehr vielen Faktoren abhängig:

  • Platzierung und Frequenzgang der Lautsprecher und Mikrofone
  • Richtcharakteristik des Mikrofons bzw. wie gleich bleibend die Richtcharakteristik über den gesamten Frequenzbereich ausgebildet ist.
  • Eigenschaften des Raumes wie Hall und Grundresonanzen

Da die Richtcharakteristik des Mikrofons nur teilweise für Rückkopplungen verantwortlich ist, kann in der Praxis der theoretische Vorteil von Supernieren nicht immer nachvollzogen werden. Demzufolge kann man auch nicht abschließend sagen, welches Mikrofon nun das rückkopplungsempfindlichste ist.

Auf einen Punkt kann man aber immer achten. Die unempfindlichste Richtung einer Nierencharakteristik ist genau von hinten, bei einer Superniere in einem Winkel von etwa 125°. Dies sollte bei der Aufstellung der Monitorbox beachtet werden. Bei Verwendung eines Mikrofons mit Nierencharakteristik sollte der Monitor direkt von hinten kommen, bei der Superniere liegt die beste Positionierung bei 125°, schräg von hinten.

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FRAGE: Kann ich beim In-Ear-Monitoring mehrere Empfänger in Verbindung mit nur einem Sender nutzen?

Während für drahtlose Mikrofone gilt, dass jeder einzelne Sender seinen eigenen Empfänger benötigt, kann beim drahtlosen In-Ear-Monitoring das Signal des Senders mit mehreren Empfängern empfangen werden. Man kann es sich vorstellen wie das Radio zuhause: ein zentraler (leistungsstarker) Sender, dessen Signal von tausenden Radiogeräten empfangen werden kann. Die maximale Anzahl ist dabei theoretisch unbegrenzt. In der Praxis ist diese jedoch von der Reichweite des verwendeten Systems abhängig.

Auf der Live-Bühne ist die Tatsache, dass mehrere Empfänger mit einem Sender versorgt werden können, sehr interessant. Wenn nämlich mehrere Musiker mit dem gleichen Monitor-Mix auskommen, kann man sich einige Sender sparen – und damit auch Funkfrequenzen. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern erhöht auch die Betriebsicherheit bzw. die Kompatibilität der Funkkanäle.

Eine Spezialanwendung des beschriebenen Effektes ist z.B. eine Personenführungsanlage, wie sie etwa in Museen oder bei Fabrikbesichtigungen eingesetzt werden.

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FRAGE: Ich suche für mein Podcasting ein neues Mikrofon. Welches würde sich dazu am besten eigenen?

ANTWORT: Generell empfehlen wir das bei Radio-Sprechern beliebte SM7B. Dies ist speziell für Sprachaufnahmen entwickelt und liefert einen warmen Klang, der die Stimme sehr angenehm macht. Der Ausgangspegel des SM7B liegt bei -59 dBV/PA und benötigt deshalb einen recht guten Vorverstärker, um einen vernünftigen Pegel für eine Rechner-Soundkarte zu bekommen.

Beliebte Studio-Mikrofone für Voice-Over und Podcasting sind auch die Großmembran-Mikrofone KSM44 und SM27. Diese benötigen Phantomspannung, was die meisten Rechner-Soundkarten nicht liefern. Deshalb ist auch hier ein Vorverstärker von Nöten.

Ganz praktisch sind natürlich Mikrofone mit USB-Ausgang. Ohne Treiber-Installation können diese sofort an den Rechner angeschlossen werden. Hier bietet sich das PG27USB oder PG42USB an.

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FRAGE: Ich möchte ein Audiosignal per Funk an entfernt stehende Lautsprecher senden. Bietet Shure ein solches System?

ANTWORT: Leider können wir mit solch einem Point zu Point System nicht aushelfen. Die Audio-Schemata unserer In-Ear-Systeme passen nicht zu den "normalen" Funksystemen. Es ist zwar technisch möglich, dieselbe Frequenz einzustellen und zu übertragen, aber die Klangqualität ist nicht das, was man normalerweise gewohnt ist. Es muss mit Kompressionseffekten, Pumpen bzw. erhöhtem Grundrauschen gerechnet werden.

Deshalb empfehlen wir vor, ein "normales" Drahtlos-System mit Taschensender zu verwenden. Für solche Point zu Point Übertragungen haben wir schon öfter an einen Taschensender eine BNC-Buchse gebaut, um auf eine Richtantenne zu kommen. Wenn es sich um einen ULX1 Taschensender handelt, so können wir auch mit dem PS9 eine Netzversorgung ermöglichen, damit man die Fehlerquelle „leere Batterie“ ausschließen kann. Wird auf der Empfangsseite ebenfalls eine Richtantenne verwendet und herrscht Sichtverbindung, so haben wir schon Strecken von 400 m erzielen können. Wenn die UHF-R-Serie genutzt wird, so kann der Taschensender auf 50 mW Sendeleistung gebracht werden, was problemlos 500 m Reichweite bringen sollte.

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FRAGE: Was sagt der maximale Schalldruck bei Kondensator-Mikrofonen aus? Wird das Mikrofon bei höheren Pegel beschädigt? Warum finde ich bei dynamischen Mikrofonen keine Angabe zum maximalen Schalldruck?

ANTWORT: Die Angabe des maximalen Schalldrucks ist genau genommen eine technische Angabe des Vorverstärkers eines Kondensatormikrofons. Ist das Signal der Mikrofonkapsel, das dem Vorverstärker zugeführt wird, zu hoch, gerät der Verstärker ins „Clipping“ – es klingt verzerrt und der Klirrfaktor wächst an. Meistens wird der maximale Schalldruck an jenem Punkt gemessen, an dem der Klirrfaktor des Vorverstärkers auf 0,5 % oder auch 1 % angestiegen ist.

Um den maximalen Schalldruck zu erhöhen, wird manchen Kondensatormikrofonen ein schaltbares Dämpfungsglied eingebaut, das direkt hinter der Kapsel sitzt. Das Eingangssignal des Vorverstärkers wird dadurch verringert.

Wird also der angegebene maximale Schalldruck überschritten, so wird dadurch das Mikrofon keinesfalls beschädigt. Es würde beschädigt werden, wenn die Membran eine solch große Auslenkung erfährt, dass sie die Rückseite Elektrode berühren würde. (Das kann allerdings praktisch nicht vorkommen.)

Bei dynamischen Mikrofonen werden keine elektronischen Bauteile, die verzerren könnten, eingesetzt. Die physikalische Grenze des maximalen Schalldrucks ist ebenfalls, wenn die Membran den Magneten berührt. Dieser maximale Schalldruck, der die Membran zum Anstoßen bringt, ist frequenzabhängig, da die Membran bei tieferen Frequenzen eine größere Auslenkung aufweist. Dennoch liegt er über den gesamten Frequenzbereich bei ca. 150 – 180 dB. Obwohl diese Werte theoretisch möglich sind, bleiben sie für die Praxis irrelevant: bei 150 dB SPL liefert ein SM58 beispielsweise schon einen Ausgangspegel von Line Level, und nach Messung der NASA wird ein Schalldruck von 180 dB in 10 m Entfernung von einer startenden Rakete erreicht.

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FRAGE: Warum haben viele Mikros unterschiedliche Nennimpedanzen? Ist dies wichtig? Was muss ich beachten?

ANTWORT: Die Nennimpedanz war zu einer Zeit bedeutsam, als Verstärker noch mit Röhren realisiert wurden. Da Röhren-Schaltungen sehr anfällig für Impedanz-Fehlanpassungen sind (HiFi-Freunde mit Röhrenendstufen kennen das), musste früher sehr exakt darauf geachtet werden, dass die Ausgangsimpedanz des Mikrofons 600 Ω betrug, denn die Eingangsimpedanz eines Verstärkers betrug ebenfalls 600 Ω. Man sprach damals auch von der Impedanz- oder auch Leistungsanpassung.

Seitdem der Transistor eingesetzt wird ist das Impedanzverhalten irrelevant bzw. weitaus weniger kritisch. Generell gilt, dass die Ausgangsimpedanz so gering wie möglich sein sollte und die Eingangsimpedanz so hoch wie möglich. Dabei spricht man dann von Spannungsanpassung. Da die üblichen Mischpulte eine Eingangsimpedanz von 10 kΩ und noch höher aufweisen, wird sich kaum ein Unterschied ergeben, ob die Ausgangsimpedanz des Mikrofons nun 150, 300 oder 600 Ohm beträgt.

Fazit: die technische Angabe der Ausgangsimpedanz ist eher aus traditionellen Gründen im Datenblatt angegeben und sagt kaum etwas über die Qualität des Mikrofons aus.

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FRAGE: Ich spiele akustische Gitarre und suche für meine Live-Auftritte ein passendes Mikrofon. Welches bietet sich an und wie platziere ich das Mikrofon am besten?

ANTWORT: Zur Abnahme von akustischen Gitarren eignen sich Kleinmembran-Kondensatormikrofone. Diese liefern einen authentischen Klang und nehmen Feinheiten wie einen „Fingerslide“ auf den Saiten noch mit auf. Für die Live-Anwendung sollte auf Nieren- bzw. Supernierencharakteristik geachtet werden. Eine Kugelcharakteristik führt zu schnell zu Rückkopplungen. Hervorragend geeignete Mikrofone wären das SM81 oder das KSM137, welches sich immer mehr als „Geheimtipp“ etabliert. Als kostengünstigere Alternativen sind das SM94 und das PG81 zu nennen.

Die klassische Platzierung ist vor dem Schalloch etwas in Richtung Hals. Um einen wärmen Klang zu bekommen, kann das Mikrofon auch von oben - quasi über der Schulter des Spielers – platziert werden. Um einen sehr vollen und authentischen Klang zu erreichen, sollte man zwei Mikrofone verwenden. Dabei wird eines in Richtung Schallloch ausgerichtet, das zweite auf den Hals.

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FRAGE: Ich habe ein Sure SM57 gekauft. Auf der Packung steht SM57-LCE.  Wofür steht das LCE?

ANTWORT: Alle in Europe verkauften SM57 und SM58 Mikrofone werden als LCE Modelle verkauft. Dabei steht LC für „less cable“ – in der Verpackungseinheit liegt also kein Kabel bei – und das „E“ steht für die Europe Version. Dabei ist lediglich ein Reduziergewinde für ein Europäisches Mikrofonstativ mit beigelegt.

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FRAGE: Ich nutze ein dynamisches Mikrofon zusammen mit  Kondensator-Mikrofonen. Bei meinem Mischpult kann ich allerdings nicht einzeln für jeden Kanal die Phantomspannung schalten so dass auch bei dem dynamsiche Mikrofon Phantomspannung anliegt. Kann das Mikrofon dabei Schaden leiden?

ANTWORT: Nein, es wird kein Schaden entstehen. Dynamsiche Mikrofone werde bei Verwenung von XLR-Kabel von der Phantomsopannugn nicht beeinflusst.

Gleiches gilt übrigens auch für alle unsere Funkempfänger. Diese sind ebenfalls gegen Phantomspannung geschützt.

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